Kooperationen

Als wichtiger Ansprechpartner für die Gesundheit im Tanz arbeitet tamed auf nationaler und internationaler Ebene mit zahlreichen Organisationen, Verbänden und Gremien zusammen:

Nationale Kooperationen


Wir sind Gründungsmitglied des „Dachverband Tanz Deutschland – Ständige Konferenz Tanz“

Der Dachverband Tanz Deutschland — Ständige Konferenz Tanz arbeitet seit 2006 als bundesweite Plattform des künstlerischen Tanzes in Deutschland. Gegründet wurde der Verband aus dem Bewusstsein der Akteure heraus, dass der Tanz in der politischen Landschaft der Bundesrepublik mit einer Stimme sprechen muss. Der Dachverband erarbeitet Positionspapiere und Konzeptionen für die Förderung des Tanzes in Deutschland, er realisiert Kampagnen und Initiativen und setzt diese in seinen Projekten um. Der Dachverband strebt die enge Kooperation mit den bundesweiten Verbänden, Institutionen und Interessensvertretern für die Darstellenden Künste an.


Wir sind Gründungsmitglied des „Bundesverband Tanz in Schulen e. V.“

Ziel des Bundesverband Tanz in Schulen e.V. ist es, Kindern und Jugendlichen den Zugang zum Tanz als individuelle Ausdrucks- und zeitgenössische Kunstform zu ermöglichen. Mit der besonderen Förderung von Tanz in Schulen ist das Anliegen verbunden, jedem Heranwachsenden, unabhängig von Herkunft, Sozialstatus und finanziellen Möglichkeiten, die Entwicklungen individueller Potenziale, gemeinschaftlicher Wirkungsräume und kultureller Teilhabe nahe zu bringen. Schwerpunkt der Verbandsarbeit ist zum einen die Weiterentwicklung und Sicherung qualitativ hochwertiger, tanzkünstlerischer Angebote an Schulen und zum anderen die Stärkung der dafür notwendigen Strukturen.


Wir unterstützen die Initiative „Transition in Dance“

Die Initiative Transition in Dance (TiD) ist aus dem Arbeitskreis „Transition“ von tamed entstanden. Sie steht als freie und unabhängige Initiative allen Tänzern und Tanzschaffenden zur Seite, die sich aktuell in Transition von der aktiven Tanzzeit in eine neue berufliche und persönliche Lebensphase befinden. TiD gibt Rat und praktische Informationen und hilft bei Bedarf durch psychologische und soziale Unterstützung. Erklärtes Ziel von TiD ist es, Tänzer bei diesen, meist sehr einschneidenden Karriereveränderungen, dabei zu unterstützen, dass der Übergang selbstbestimmt, sanft und eventuell auch noch lustvoll gestaltet werden kann.


Wir kooperieren mit dem Deutschen Berufsverband für Tanzpädagogik e. V.

Der Verband setzt sich für die Förderung der Tanzpädagogik an privaten Schulen für künstlerischen Tanz ein und führt regelmäßig an Pädagoginnen und Pädagogen gerichtete Fort- und Weiterbildungsseminare durch. Ziel ist ein qualifizierter, gesundheitsfördernder Unterricht für alle Altersklassen und die Stärkung der Rolle privater Ballett- und Tanzschulen als Vorausbilder des professionellen Tänzernachwuchses. Absolventen der Aus- und Weiterbildungsprogramme sowohl des DBfT als auch von tamed, sowie alle Mitglieder der beiden Vereine erhalten Vergünstigungen bei den jeweiligen Seminaren beider Vereine.


 

Internationale Kooperationen

Ob in Tokyo, New York, London, Paris oder Berlin – es gilt, Tänzern weltweit den Weg zu ebnen, länger und gesünder tanzen zu können. Wir kooperieren daher schon heute mit zahlreichen tanzmedizinischen Organisationen. Denn regelmäßiger Austausch und enge Zusammenarbeit machen die Tanzmedizin zu einer weltumspannenden Disziplin. tamed-Mitglieder sind seit längerem gefragte Referenten und Gäste auf internationalen Kongressen und Veranstaltungen.


International Association for Dance Medicine and Science

Die International Association for Dance Medicine and Science (IADMS) wurde 1990 von einer internationalen Gruppe aus Ärzten, Tanzlehrern, Tanzwissenschaftlerin und Tänzern gegründet. Auch ihre Mitglieder kommen sowohl aus medizinischen als auch aus tänzerischen Berufen. Ziel von IADMS ist es, neben Gesundheit und Wohlbefinden auch die Bereiche Training und Leistungsfähigkeit der Tänzer durch die Ausbildung medizinischer, wissenschaftlicher und pädagogischer Kompetenzen zu fördern. tamed wurde 2007 zur ersten „Associate Organization“ von IADMS gewählt.


Dance UK – The National Voice for Dance

Die 1982 gegründete Organisation ist darauf ausgerichtet, die Bedingungen, unter denen Tanz gestaltet, performt und erfahren wird, zu verbessern. Als die nationale Stimme für Tanz nimmt Dance UK daher unter anderem als Interessenvertretung der Tanzbranche Einfluss auf Regierung, Kultur und öffentliche Finanzträger, um die Wichtigkeit des Tanzes und die Bedürfnisse der Tänzer zu fördern. Zu den über 1.000 Mitgliedern von Dance UK zählen Tänzer, Tanzlehrer, Studenten, Choreografen, Tanzmediziner und Tanzwissenschaftler.


Dance Health Finland

Dance Health Finland ist eine im Jahr 2000 gegründete Non-Profit-Organisation, die das seelische und physische Wohlbefinden der finnischen professionellen Tänzer und Tanzstudenten fördert. Ihre Arbeit zielt außerdem darauf ab, das Fachwissen der finnischen Fachkräfte im Gesundheitswesen, die im Tanzbereich tätig sind, zu verbessern. Viermal jährlich veröffentlicht Dance Health Finland einen Newsletter, welcher Fragen rund um die Themen Tanz und Gesundheit diskutiert und die über 200 Mitglieder über aktuelle Events der Dance Health Finland informiert.


Stichting Gezondheidszorg voor Dansers

Die Aufgabe der Stichting Gezondheidszorg voor Dansers (SGD) – der Niederländischen Stiftung für Gesundheitsvorsorge für Tänzer – liegt darin, die Bedeutung der Gesundheitsvorsorge für Tänzer zu fördern, um die Leistungsfähigkeit und das Wohlbefinden der Tänzer zu optimieren. Die größten Ziele der 1994 gegründeten Stiftung sind daher die Schaffung eines interdisziplinären Netzwerks sowie der Informations- und Wissensaustausch rund um Gesundheitsthemen der Tanzwelt. Die ehrenamtliche Arbeit der SGD wird durch Spender unterstützt.


Nederlandse Vereniging voor Dans- en MuziekGeneeskunde

Die Nederlandse Vereniging voor Dans- en MuziekGeneeskunde (NVDMG) – die holländische Organisation für Tanz- und Musikmedizin – ist eine wissenschaftliche Gesellschaft mit Sitz in Den Haag, die von einer Gruppe Allgemeinmedizinern und Fachärzten gegründet wurde. Die NVDMG befasst sich mit der wissenschaftlichen Forschung und der Aufklärung der Ursachen somatischer und psychischer Störungen bei Tänzern und Musikern, sowie mit Prävention, Diagnose und Behandlung von tanz- und musikspezifischen Erkrankungen.


Healthy Dancer Diary

Wissenschaftliche Forschungen an Tänzern zeigen, dass Müdigkeit und Überanstrengung die Hauptursachen für Verletzungen sind. Auch gibt es zahlreiche Informationen zu diesen Risikofaktoren und wie man ihnen entgegenwirkt. In der Regel liegt es jedoch bei den TänzerInnen selbst, ihr Gleichgewicht zu wahren. Das Healthy Dancer Diary (HDD) bietet hier Unterstützung. Das HDD ist ein digitales Trainingsprotokoll für TänzerInnen, in welchem diese täglich, in systematischer Weise Daten über ihr körperliches und seelisches Befinden erfassen können, um Verletzungen vorzubeugen.


Association Danse Médecine Recherche

Die Association Danse Médecine Recherche (ADMR) engagiert sich seit sieben Jahren für die Forschungsentwicklung auf den Gebieten Tanzmedizin und Tanzwissenschaft, um die Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Tänzer zu verbessern. Die zweisprachige Gesellschaft (Französisch/Englisch) erstellt und verteilt dazu Informationen sowohl lokal als auch international an Klinikärzte, Therapeuten, Künstler und Lehrer. ADMR startete von Monaco aus nach Australien, in die Vereinigten Staaten und nach Europa und hat seitdem über 80 Vorträge präsentiert.


DANZ – National Organisation for Dance

DANZ ist eine 1993 in Wellington gegründete Non-Profit-Organisation, deren Vision es ist, sowohl Organisationen als auch die einzelne, in der Tanzbranche Neuseelands tätige, Person zu unterstützen und in ihrer Entwicklung voranzubringen. DANZ bietet daher unter anderem berufliche Entwicklungsmöglichkeiten sowie Trainings für Tänzer, Choreografen, Manager und Förderer. So finden sich im Angebot der Organisation auch Mentoring-Programme, die Koordination von nationalen Tanzveranstaltungen sowie die Förderung internationaler Meisterklassen und Workshops.


SANART (Corpora PILATES)

SANART ist ein 1987 eröffnetes Zentrum, dass sich zum einen die Behandlung von Musikern und Tänzern zur Aufgabe gemacht hat und zum anderen auf die Erforschung der Wechselbeziehung zwischen Kunst und Medizin spezialisiert ist. So bietet SANART unter anderem: Kurse und Workshops zu Themen wie Bewegungsanalyse und Entspannungstechniken; Vorträge vor Lehrern, Schülern und Eltern durch Studenten aus den Studiengängen Musik, Tanz und Medizin sowie die Veröffentlichung verschiedener Artikel, Bücher und audiovisueller Materialien zum Thema „Kunst und Medizin“.


Dance Science Net

Dance Science Net ist ein Netzwerk aus Tanzpädagogen, deren Ziel es ist, die Gesundheit zu schützen und die Leistungsfähigkeit der Tänzer durch Weiterbildungsseminare, Workshops und Beratungen zu verbessern. Dance Science Net bietet dabei die aktuellste Forschung auf dem Gebiet der Sport- und Tanzmedizin. Das Personal von Dance Science Net verfügt über mehrjährige Erfahrung und arbeitete beispielsweise bereits mit und für die London Contemporary Dance School, das Birmingham Royal Ballett und die International Association for Dance Medicine und Science (IADMS).


Watching Dance: Kinesthetic Empathy

Watching Dance untersucht mit Hilfe der Zuschauerforschung sowie der Neurowissenschaften, wie Zuschauer auf Tanz reagieren und wie sie sich mit ihm identifizieren. Es handelt sich dabei um ein interdisziplinäres Projekt, in welches vier Institutionen integriert sind: die University of Manchester, die University of Glasgow, die York St John University und das Imperial College London. Watching Dance bietet in seinem Online-Mitgliederbereich zahlreiche Informationen dazu. Finanziert wurde das Projekt durch eine Förderung des Arts and Humanities Research Council.


Rudolf Nureyev Foundation (vormals: The Ballet Promotion Foundation)

Der weltbekannte russische Tänzer Rudolf Nureyev gründete 1975 „The Ballett Promotion Foundation“. Nach seinem Tod wurde die Stiftung in Rudolf Nureyev Foundation umbenannt und arbeitet heute nach den Vorgaben ihres Gründers weiter. So unterstützt sie beispielsweise Ausstellungen über Rudolf Nureyev und vergibt jährlich Stipendien an Ballettschulen in europäischen Städten, mit denen Rudolf Nureyev verbunden war. Idealerweise sollen diese an russische Studenten vergeben werden. Jedoch wird potentielles Talent als höheres Kriterium angesehen.


Performing Arts Medicine Association

Die 1989 gegründete Performing Arts Medicine Association (PAMA) ist eine Organisation aus engagierten Medizinern, Administratoren und Pädagogen der darstellenden Kunst, die das gemeinsame Ziel verfolgen, die Gesundheitsfürsorge der darstellenden Künstler zu verbessern. Ihre Mitglieder kommen aus aller Welt und sind Fachleute aus den Bereichen Forschung, Ausbildung und klinische Praxis. Viele von ihnen haben bereits Bücher und Artikel verfasst, um andere Fachleute und Künstler zu informieren und zu schulen.


Foundations for Excellence

Die Idee zu Foundations for Excellence erwuchs aus einer Konferenz im Februar 2009 in Dartington Hall. Foundations for Excellence wurde ins Leben gerufen, um Forschungserkenntnisse, Ressourcen und Best-Practice-Wissen zu teilen und so talentierte junge Musiker, Sänger und Tänzer zu unterstützen, ihre Entwicklung voranzutreiben sowie ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden zu fördern. Diese Ziele werden heute durch ein Onlineangebot, die Bereitstellung neuer Infoblätter zu einer Vielzahl spezifischer Themen und eine alle zwei Jahre stattfindende Konferenz erreicht.


 

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